„Lass dir an meiner Gnade genügen,
denn meine Kraft ist in den
Schwachen mächtig!“
(2. Kor 12,9)

Pastor Lothar Pöll

5.12.1951 – 16.9.2020

Ein reiches und erfülltes Leben, geprägt von der Liebe zu Gott und den Menschen ist viel zu früh zu Ende gegangen. Am 16.9. ist Lothar Pöll nach langer, schwerer Krankheit zurückgekehrt in die liebevollen Arme Gottes. 

Sein unermüdlicher seelsorgerlicher Dienst, seine Hilfsbereitschaft und seine Liebe zu den Menschen waren Ausdruck seines christlichen Glaubens. Seine Liebenswürdigkeit und Klarheit vermissen wir sehr. 

Kondolenzbuch

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29 Einträge
Claudia Bloem geschrieben am 10. Oktober 2020:
Mit Lothar Pöll verbinde ich in Erinnerung an eine Konferenz grosse Klarheit, Ernsthaftigkeit und Witz. Die Nachricht seines Abschieds macht mich sehr betroffen und traurig. Mein herzliches Beileid. Claudia Bloem
Marian und Markus Bach geschrieben am 8. Oktober 2020:
Liebe Helga, liebe Trauerfamilien Wir entbieten Dir und Euch unser herzliches Beileid zum Heimgang von Lothar. Möge Gott Dich und Euch seinen Trost und sein Begleiten erfahren lassen. Wir durften Lothar an der Zentralkonferenz 2001 in Bülach bei uns beherbergen. Dieser Besuch war der Beginn einer anhaltenden Freundschaft. Er war uns ein grosses Vorbild in seiner Dienstbereitschaft, Liebe und Hingabe für die Kirche, sei dies im eigenen Land oder für die Zentralkonferenz. Wir werden ihn vermissen, aber sind auch dankbar für alles, was wir mit ihm erleben durften.
Frank Moritz-Jauk geschrieben am 7. Oktober 2020:
Es ist schon wahr, dass wenn wir sterben, erst dann die lieben Kinder erben. Doch gleichsam eine Wahrheit ist, dass unsere Hoffnung ruht auf Jesus Christ. Der wird uns eine Wohnung geben, die letztlich ist des Lebens Streben. Und unseren Lothar wissen wir, gütiger Gott gewiss bei dir.
Margit Leuthold geschrieben am 3. Oktober 2020:
Von Herzen, mein Beileid.
Ruth Plath, Bülach geschrieben am 3. Oktober 2020:
Nachtrag: "Wer heimkehrt zum Herrn, bleibt aufgehoben in der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen." Hieronymus ...das tröstet! Nochmals liebe Grüsse, Ruth
Herbert und Ruth Plath, CH-Bülach geschrieben am 3. Oktober 2020:
Liebe Helga, liebe Familie Die Nachricht, dass Lothar schon abberufen wurde, trifft uns sehr tief. Vor ein paar Jahren durften wir einige Tage Eure unbeschreiblich liebe Gastfreundschaft geniessen und werden die gemütlichen Abende bei angeregten Gesprächen und einem feinen Glas Wein gar, gar nie vergessen! Wir trauern mit Euch um Lothar, diesen ausserordentlich liebenswürdigen und so reich begabten Menschen- und Gottesfreund! Herzlichst, Ruth und Herbert Plath
Üllas und Meeli Tankler geschrieben am 3. Oktober 2020:
Liebe Helga, Wir trauern mit Dir, aber wir sind dankbar, dass wir reichlich gesegnet sind durch Lothar. Er hat auch in unserem Leben eine grosse Rolle gespielt und seine Liebe und Einsicht hat uns sehr viel bedeutet - und das alles immer zusammen mit Dir. Wir wünschen Dir Gottes Friede und Beistand, Kraft und Dankbarkeit.
Manfred Schwarz geschrieben am 2. Oktober 2020:
Es war im Jahr 1984, als ich Lothar bei einem Glaubensseminar kennenlernen durfte. Ich war sehr beeindruckt von seiner Art der Vorträge, von seiner menschenfreundlichen Theologie und seiner ökumenischen Einstellung. Da wusste ich: ja, so soll Kirche sein. Damals nahm ich mir vor, in dieser Kirche einmal Mitglied zu werden. Als Jahre später Lothar die Salzburger Gemeinde von Linz aus betreute, lud er mich ein, so manche Predigt zu übernehmen und sogar Bibelkurse zu halten. Dabei war ich doch noch gar nicht Mitglied in der Methodistenkirche. Durch ihn lernte ich diese Kirche kennen als "open hearts, open minds, open doors". Danke, Gott, für diesen Menschen. Liebe Helga, liebe Familie, ihr habt einen wunderbaren Schatz im Himmel. Er ist uns allen nur voraus gegangen - dorthin, wo die Liebe wohnt! Verbunden mit dem Auferstandenen, in Liebe und Anteilnahme, Manfred
Cecile Ndayisaba geschrieben am 2. Oktober 2020:
Liebe Helga und Familie, wir wünschen euch Gotteskraft in diese schwere und traurige Zeit, wir denken an euch.
Familie Kajenjeri Alexis geschrieben am 2. Oktober 2020:
Liebe Helga, Der Herr sei dir nah und gnädig,er schenkt dir und die ganze Familie die Kraft,sei getrost. Unsere beileiden,wir sind mit euch durch die Heiligegeist gemeinsam. Liebe Grüße Alexis und Familie
Jörg und Ulrike, Stuttgart geschrieben am 1. Oktober 2020:
Liebe Helga mit Familie, lieber Bernhard mit Familie, mit euch sind wir traurig über den frühen Tod von Lothar, der noch so vieles zu sagen gehabt hätte. Ich erinnere zweierlei: Die Betonung, ja geradezu das Insistieren auf Gottes Gnade gegen allen Machbarkeitswahn, der manchmal in den Kirchen anzutreffen ist. Er lebte aus diesem tiefen Vertrauen in die Gnade Gottes und darin in der Rechtfertigungsgewissheit. Und ein weiteres: 5 Jahre waren wir Kollegen in Österreich. Auch später hatten wir immer wieder miteinander zu tun, ins. bei der Vorarbeit für das aktuelle Gesangbuch. Lothar hat immer auch die internationale Perspektive wachgehalten und auch sperrige allgemeinchristliche Liturgien, die deutschen Methodisten eher fremd waren, mit großer Vehemenz verteidigt. Bei aller Diskussion blieb er sachlich und argumentativ beschlagen. Lothar war auf angenehme und commode Weise "altmodisch", er hat sich nicht verbiegen lassen. Er wird den Methodisten in Österreich fehlen und seiner Familie sowieso. RiP Jörg und Ulrike mit kids
Familie Hafiz geschrieben am 1. Oktober 2020:
Liebe Familie Pöll! Unser aller herzlichstes Mitgefühl. Wir sind in unseren Gedanken bei Euch. Wir wünschen Euch Gottes reichen Segen und viel Trost in der jetzigen Zeit. In Liebe verbunden Paulus, Petra, Benjamin
Helene Bindl geschrieben am 1. Oktober 2020:
Lieber Lothar, Deine Ruhe, Klarheit und Herzenswärme haben mir oft geholfen in meinem Leben.Du hast mir besonders die Liebe Gottes zu uns Menschen nahe gebracht. In den vielen Begegnungen mit dir ist diese bedingungslose Annahme spürbar geworden. Von ganzem Herzen danke ich Dir dafür!
Manfred Marquardt geschrieben am 1. Oktober 2020:
Liebe Geschwister in Österreich, liebe Helga Pöll, im Sommer 1977 habe ich auf dem Abschluss-Fest des Jahrgangs 1973-77 der Reutlinger THR auf der Pfullinger "Wanne" den frisch gebackenen Absolventen Lothar Pöll kennengelernt. Wir sind schnell in einen fröhlichen Kontakt gekommen: er hatte eine große Aufgabe erfüllt, vor mir lag die Zeit als junger Dozent der systematischen Theologie. Das hat uns auch in fachliche Gesprächskontakte aus beiden Richtungen geführt, da Lothar sich für meine Fächer Dogmatik und Ethik interessierte und vor allem das Selbstverständnis der EmK thematisierte. Wien war in den folgenden zwei Jahrzehnen ein zentraler Ort für einen weltweiten Dialog methodistischer Theologinnen und Theologen, an dem er sich beteiligte. Unsere Theologische Hochschule in Reutlingen war der zentrale Ort der Neuordnung und Förderung europäischer methodistischer Seminare und Studienprogramme. Ohne sich je in den Vordergrund zu spielen, hat er diese Aufgaben mit gestaltet und mitgetragen. Für dies alles und den persönlich-brüderlichen Charakter unserer Beziehung bin ich von Herzen dankbar, jetzt aber auch ebenso traurig über seinen Heimgang. "Seine Werke folgen ihm nach." Gott sei Dank!
Hannelore Kleiß geschrieben am 1. Oktober 2020:
Liebe Familie Pöll, meine Begegnungen mit Herrn Lothar Pöll waren meist nur kurz. Er hat dabei immer Interesse, Wachheit, Ruhe, Gelassenheit und Herzlichkeit ausgestrahlt. Für die Spatti hat er sich viele Jahre engagiert und auf selbstverständliche Weise eingesetzt. Möge die Zeit der Trauer für Sie begleitet sein von tröstenden Menschen, liebevoller Erinnerung und Zuversicht. In Dankbarkeit gedenke ich seiner.
Charlotte Schwarz geschrieben am 30. September 2020:
Lieber Lothar! Freundschaft verbindet uns, seit Du Praktikant in Linz warst und oft die Salzburger Gemeinde betreut hast. Wir haben zusammen theologisiert, gegessen, gelacht! Jahre später durfte ich Dich als Pastor mit Helga in unserer Salzburger Gemeinde wieder sehen und erleben. Deine Predigten haben mich anfangs manchmal schockiert, es war eine neue Theologie, die ich durch Dich kennen lernte. Neue Lieder haben wir mit Freude gesungen! Deine erste Taufe war die meines jüngsten Sohnes in der "neuen"Kirche. In Deinen Jahren in Salzburg hast Du unglaublich viel bewirkt. Du hast unsere Gemeinde von Linz aus wieder betreute, wenn wir keinen eigenen Pastor hatten. In dieser Zeit hast Du mich ermutigt, das Laienpredigerstudium zu machen. In fröhlichen und in schweren Zeiten warst Du immer als Seelsorger da. Große Dankbarkeit erfüllt mich, wenn ich daran zurück denke. Große Dankbarkeit erfüllt mich, wie Du unsere Gemeinde Salzburg mit Weisheit und Weitsicht von der Neutorstraße in die Kirche der Diakonie begleitet hast und uns als Pastor gedient hast, in einer (wieder einmal) "pastorlosen" Zeit. Trotz Schwäche und Krankheit - Zuversicht und Gottvertrauen ausstrahlend! Ein Mensch ist von uns gegangen, zurück zu Gott. Die Erinnerung, die Freundschaft und die Liebe bleiben.
Jutta Almberger geschrieben am 30. September 2020:
Ich komme aus der Grazer Gemeinde. Von mehreren Veranstaltungen habe ich Lothar und Helga Pöll gekannt. Ich erinnere mich an Lothar als sehr ruhigen, liebenswürdigen Menschen mit einem Schuss Humor in den Augen. Helga hat mein Mitgefühl, weil sie ihren Lebensmenschen verloren hat, doch Lothar ist von seinen irdischen Leiden erlöst. Möge er bei seinem geliebten Herrn gut aufgehoben sein!
Donata und Emil geschrieben am 28. September 2020:
Wir sind uns nicht viel begegnet, aber jedes Mal hat es tiefe Spuren hinterlassen. Sein Buch mit Predigten bedeutet uns sehr viel. Auch seine Liedübersetzungen berühren uns "...gebt ihm die Tränen und die Sorgen, eure Schmerzen und das Leid und empfangt das Leben neu aus Gottes Hand".
Charlotte Matthias geschrieben am 28. September 2020:
Liebe Helga, es ist so schön, dass Lothar und du mir begegnet seid. Seit der PfarrerInnentagung 2008 durfte ich euch immer wieder treffen. Lothar bleibt mir in Erinnerung als MENSCH, bescheiden, liebenswert und klar, so ganz fern von äußerlichem Firlefanz. Bewundernswert auch, wie er seine Krankheit genommen und von seinem Glauben getragen, ertragen hat. So jemanden wie ihn und wie dich, liebe Helga, trifft man selten! Ich hatte das Glück!
Urs Schweizer geschrieben am 28. September 2020:
Im Rahmen von Veranstaltungen auf Ebene der Zentralkonferenz von Mittel- und Südeuropa begegnete ich Lothar regelmässig. Ich erlebte ihn als einen umsichtigen, engagierten und zuverlässigen Mann, und die Zusammenarbeit mit ihm war eine Freude. Für mich das noch grössere Geschenk war aber die Art, wie Lothar den Menschen begegnete - auch mir. Seine Augen und sein Lächeln spiegelten eine wohltuende Herzenswärme, und seine Worte - in Gesprächen wie auch in Predigten - machten etwas von seiner segensreichen und von Wertschätzung geprägten Nähe zu den Menschen deutlich. Den Schatz dieser Erinnerung werde ich mit grosser Dankbarkeit in meinem Herzen bewahren.